Raiffeisen Steiermark gewinnt 2011 deutlich Kundenanteile

2011 war für die Raiffeisen-Landesbank Steiermark überaus zufrieden­stellend. Als klarer Marktführer konnten neue Kundenanteile gewonnen werden. Erreicht wurden die guten Ergebnisse vor allem durch die Konzentration auf Kernkompetenzen und das intensive Bemühen um das Vertrauen der Kunden. Markus Mair: „Wir definieren Erfolg nicht ausschließlich als Gewinn­maximierung. Wie offizielle Daten zeigen, werden unsere Bemühungen um eine werteorientierte Unternehmensführung seitens der Kunden honoriert.  Daher konnten wir nicht nur bei Kundenanteilen, sondern auch in den meisten Bankdisziplinen zulegen.“

„Etwas durchwachsen“ charakterisiert RLB-Generaldirektor Markus Mair das Geschäfts­jahr 2011 für Raiffeisen Steiermark und sein Flaggschiff, die Raiffeisen-Landesbank. „Aufgrund der wechselhaften volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen war die erste Halbzeit deutlich besser als die zweite. Auch das anhaltend niedrige Zinsniveau hat uns zu schaffen gemacht. Dennoch haben wir ein gutes Gesamtergebnis erreicht. Einen ganz besonderen Erfolg haben wir bei der Kundenakzeptanz erzielt, was durch neueste Marketingdaten belegt wird“, zieht Mair Bilanz.

Kunden

„Unsere Bemühungen um Kundenähe und die Besinnung auf traditionelle Werte, die wir zeitgemäß leben, zeigen deutliche Wirkung. Raiffeisen Steiermark ist bei Kunden und Hauptkunden ganz klar die Nummer 1. 2011 konnten wir in diesem Segment deutlich zulegen.“ So liegen die Kundenanteile mit 48% schon sehr nah an der 50-%-Marke. Damit ist fast jeder zweite Steirer Raiffeisen-Kunde. 42% aller Steirerinnen und Steirer nennen Raiffeisen als ihr Hauptinstitut.

Bilanzsumme

Zufrieden zeigt sich der Generaldirektor auch mit dem allgemeinen Geschäftsverlauf. „Raiffeisen Steiermark und die RLB sind 2011 wieder gewachsen. Die gesamte Gruppe steigerte die kumulierte Bilanzsumme um 2% und liegt nun bei 24,15 Mrd. Euro. Die RLB legte als Konzern und AG um jeweils mehr als 5 % zu und hält nun bei 10 Mrd. (AG) bzw. 14,4 Mrd. (Konzern) Bilanzsumme.“

Ergebnisse

Das Betriebsergebnis der Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG liegt erstmals über der 100-Mio.-Euro-Marke, der Jahresüberschuss vor Steuern konnte leicht auf 47,8 Mio. gesteigert werden. Das Konzernergebnis lag mit 113,9 Mio. Euro unter dem Vorjahres­wert, wobei die Konzern-Bilanz 2010 durch die erstmalige at-equity-Konsolidierung mit der RZB/RBI gekennzeichnet war. Die Stabilitätsabgabe hat das Konzernergebnis mit rund 7,5 Mio. Euro belastet.

Eigenmittel

Sehr positiv stellt sich unter dem Giebelkreuz auch das Eigenmittel-Wachstum dar. „In der AG haben wir um 3,2% mehr Eigenmittel, in der gesamten Bankengruppe um 4,1%. Damit kann man unter den gegebenen Rahmenbedingungen zufrieden sein. Mit 16% bzw. 19,5% sind wir äußerst solide aufgestellt und brauchen uns vor neuen gesetzlichen Spielregeln nicht zu fürchten“, betont Mair.

Volumen

Positive Bilanz zieht der RLB-Generaldirektor auch, was die Entwicklung der Raiffeisen-Landesbank Steiermark betrifft. Im Privatkundengeschäft stiegen die Spar-, Giro-, und Termineinlagen auf 98,4 Mio. Euro (+1,36%) und auch die Finanzierungs­leistung an Private legte um 10,39% auf 362,6 Mio. Euro zu.

Im Kommerzkundengeschäft wurde die gesamte Finanzierungsleistung der Raiffeisen-Landesbank Steiermark auf 3,7 Mrd. Euro brutto gesteigert. „Einen beachtlichen Teil davon haben wir mit Industriekunden und im Bereich Projektfinanzierungen erzielt“, erklärt Generaldirektor Markus Mair. „So hat die RLB beispielsweise die „Loft City“ im 10. Wiener Bezirk finanziert. Dadurch konnte das historische Ankerbrot-Gebäude saniert und einer zeitgemäßen Nutzung zugeführt werden.“

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